Archiv für Februar 2004

Donnerstag, 26. Februar 2004
Autokauf im Internet
Der Autokauf spielt im Internet eine immer größere Rolle. Spezielle Portale, wie auch ebay bieten in größeren Mengen neue und gebrauchte Pkws zum Verkauf an. Kollege Johannes Richard stellt in zwei ausführlichen Artikeln die Aufklärungspflichten des gewerblichen Autoverkäufers dar und gibt Auskunft über Rechtsfragen, Tipps und Hinweise zum Autokauf im Internet und bei ebay.
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Dienstag, 24. Februar 2004
Einigung im Markenstreit um "eMule"
Im Streit um die Marke eMule hat es nach einem Bericht von Heise-Online offensichtlich eine Einigung gegeben, wonach die eingetragene Marke "eMule" unentgeltlich an die Open-Source-Entwickler von emule-project.net übertragen wird (siehe auch die weiteren Einträge "emule.de abgemahnt" und "emule.de: Abmahnung zurückgezogen" in diesem Weblog).
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Dissertation zu urheber- und wettbewerbsrechtlichen Problemen von Linking und Framing
Stephan A. Ott hat auf seiner Internetseite linksandlaw.de seine Dissertation zum Thema "Urheber- und wettbewerbsrechtliche Probleme von Linking und Framing" im Volltext zum Download zur Verfügung gestellt.

[via: Netlaw-Liste]
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Montag, 23. Februar 2004
Namenskonflikte
Heise-Online berichtet von zwei Namenskonflikten:

Mandrake in Namensnöten und wxWindows heißt jetzt wxWidgets.
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Samstag, 21. Februar 2004
Private Internetnutzung am Arbeitsplatz
Haben Angestellte ein Recht auf private Internet-Nutzung am Arbeitsplatz? Was darf der Arbeitgeber verbieten bzw. vorschreiben? Darf er Mailverkehr und Surf-Verhalten kontrollieren? akademie.de erläutert die rechtliche Situation.
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Der Phrasenprüfer
Einen sehr lesenswerten Ausschnitt aus "Der Phrasenprüfer - Szenen aus dem Leben von Wau Holland, Mitbegründer des Chaos Computer Clubs" von Daniel Kulla hat Jungle World veröffentlicht.
Fernsehinterviewer, belustigt: »Ist das ein Schraubenzieher in deinem Hosenlatz?«

Wau, freundlich: »Das ist noch mehr: ein Phasenprüfer. Den habe ich immer dabei.«

Fernsehinterviewer, ungläubig: »Und wozu?« Wau im Gehen: »Falls ich mal telefonieren muß.«
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Freitag, 20. Februar 2004
Law-Blog II
Unter www.law-blog.de haben die beiden Kollegen Arne Trautmann und Dr. Chrisian Ostermaier ein weiteres "Law-Blog" ins Leben gerufen. Das Blog beschäftigt sich - wie auch das advobLAWg - schwerpunktmäßig mit Informationen und News aus den Bereichen des gewerblichen Rechtsschutzes, Intellectual Property und IT-Recht.

[via: lawblog]
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Neue Beta-Version von Opera 7.50
Opera hat die zweite Preview-Release von Version 7.50 seines Browsers für Windows, Linux, Solaris und FreeBSD zum Download bereitgestellt.

[via: Heise-Online]
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Internet-Schutzgelderpressung in Österreich
Neuer Trend in der Online-Kriminalität: Nach einem Bericht der computerwelt.at wurden in Österreich Website-Betreiber durch die Drohung mit Distributed-Denial-Of-Service (DDoS)-Angriffen erpresst.

[via: LAWgical]
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BGH: kurt-biedenkopf.de
Der Bundesgerichtshof (BGH) hat die Klage des früheren sächsischen Ministerpräsidenten Kurt Biedenkopf (CDU), mit der der Politiker durchsetzen wollte, dass die DeNIC e.G. die Adresse www.kurt-biedenkopf.de komplett sperrt, gestern letztinstanzlich abgewiesen.

Biedenkopf selbst, so sein Anwalt, lege keinen Wert auf diese Domain und wolle sie daher auch nicht selbst anmelden.

[via: Heise-Online]
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Kunst-Urhebergesetz und Fotorecht
Kollege David Seiler teilt mit, dass er das Kunsturhebergesetz von 1907 (KUG) in der Fassung von 1952 als ersten Eintrag einer geplanten Sammlung älterer Foto- und Urheberrechtstexte online gestellt hat, des weiteren einen Artikel über die insbesondere für Fotografen maßgeblichen Auswirkungen des neuen, seit 13.09.2003 geltenden Urheberrechts.
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Dienstag, 17. Februar 2004
Registrierung von Umlaut-Domains
Die DENIC teilt mit:
Der genaue Startzeitpunkt für den Registrierungsbeginn von IDNs unter .de steht nun fest: Am 1. März ab 10:00:00 Uhr MEZ nimmt die DENIC IDN-Aufträge entgegegen.
[via: LAWgical]
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Mozilla-Europe
Seit heute gibt es die Webseite www.mozilla-europe.org, berichtet Heise-Online. Die Mozilla Foundation und europäische Mitwirkende wollen mit dem Auftritt, der einen "Stützpunkt in Europa" darstellt, ihre Produkte fördern, entwickeln und vertreiben. Die Internet-Seite bietet Downloads unter anderem der aktuellen Versionen von Mozilla, Mozilla Firefox und Mozilla Thunderbird an, darüber hinaus auch Support-Kontakte, FAQ und die Möglichkeit zum Spenden.
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Montag, 16. Februar 2004
Rechtsprechungsübersicht Telefax-Werbung
Wolfgang Kuntz gibt einen Überblick über die in JurPC bislang veröffentlichte Rechtsprechung zur Telefax-Werbung.
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Thunderbird und Firefox nun auch in deutscher Version
Die Version 0.5 des Mail-Client Thunderbird und die Version 0.8 des Browsers Firefox (siehe Eintrag vom 10.02. in diesem Weblog) stehen nun auch in deutscher Version zum Download zur Verfügung.
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EU-Kommission will Regeln für freie Berufe liberalisieren
EU-Wettbewerbskommissar Mario Monti will die Regeln für freie Berufe liberalisieren und damit die Wirtschaft ankurbeln, berichtet Focus-Online. Dazu müssten die Standesorganisationen ihre Vorschriften überarbeiten, entschied die Kommission am Montag in Brüssel. Im Visier sind die Standesregeln von Rechtsanwälten, Notaren, Wirtschaftsprüfern, Architekten, Ingenieuren und Apothekern. Monti sagte zur Begründung: "Dienstleistungen sind der Motor für Wachstum in der EU." Weniger Regulierung führe deshalb zu mehr Wachstum.
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emule.de: Abmahnung zurückgezogen
Am Freitag hat, so meldet Heise-Online, das Anwaltsbüro Frhr. v. Gravenreuth & Syndikus in einem Fax die Abmahnung gegen den Webmaster des Portals emule.de (vgl. Meldung in diesem Weblog vom 12.2.) überraschend zurückgezogen.
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Sonntag, 15. Februar 2004
Das häusliche Arbeitszimmer
22-mal hat nach einem Bericht der Wirtschaftswoche der Bundesfinanzhof im vergangenen Jahr darüber entschieden, ob und wie ein Heimbüro abgesetzt werden darf.

Die Essenz der Urteile hat jetzt das Bundesministerium der Finanzen in einem Schreiben (PDF-Datei) vom 7. Januar 2004 zusammengefasst und seine Beamten angewiesen, sich an diese Vorgaben zu halten (IV A 6-S 2145-71/03):
Keine Selbstverständlichkeit – viele höchstrichteriche Urteile lassen die Ministeriellen kalt. Für die Steuerzahler bedeutet das Schreiben: Entgegen der Meinung einiger Beamter können die Kosten für das private Arbeitszimmer komplett vom steuerpflichtigen Einkommen abgezogen werden.

Und zwar dann, wenn das Homeoffice „den Mittelpunkt der gesamten betrieblichen und beruflichen Betätigung bildet“. Die Arbeitszeit zu Hause sei nur ein Indiz unter vielen. Unterm Strich müsse zu erkennen sein, dass die wichtigsten Arbeiten zu Hause erledigt werden.
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Samstag, 14. Februar 2004
UrhG-Reform, 2. Korb
Das Institut für Urheber und Medienrecht hat auf seiner Webseite eine Materialsammlung zum Thema Urheberrecht in der Informations-Gesellschaft - Zweiter Korb bereitgestellt. Enthalten sind Materialien zum Gesetzgebungs-Verfahren, Veranstaltungen des Instituts, Stellungnahmen und weitere Online-Dokumente (via UrhGE-2000 Mailingliste).
[via: vertretbar.de]
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Nachvertragliches Wettbewerbsverbot II
Auch LEGAmedia beschäftigt sich mit dem nachvertraglichen Wettbewerbsverbot in Arbeitsverträgen:
Mit der rechtlichen Beendigung des Arbeitsverhältnisses endet auch die Pflicht des Arbeitnehmers, dem Arbeitgeber keinen Wettbewerb zu machen. Von nun an ist jeder Arbeitnehmer frei, zu seinem früheren Arbeitgeber in Konkurrenz zu treten. Der Arbeitgeber kann dies nur dann verhindern, wenn er mit dem Arbeitnehmer eine Vereinbarung trifft, die ein nachvertragliches Wettbewerbsverbot enthält.
Siehe hierzu auch den Eintrag "Nachvertragliches Wettbewerbsverbot" in diesem Weblog.

[via: vertretbar.de]
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Freitag, 13. Februar 2004
Pflichtangaben auf Rechnungen
In einer tabellarischen Übersicht fasst LegaMedia noch einmal die Angaben auf Rechnungen zusammen, die seit dem 01.01.2004 (beachte aber die Übergangsfristen bis zum 30.06.2004) erforderlich sind.
[via: vertretbar.de]
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Sicherheitsproblem bei Opera
Durch einen Fehler im Webbrowser Opera ist es möglich, Anwendern Dateien mit gefälschten Dateiendungen unterzuschieben.

[via: Heise-Online]
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Donnerstag, 12. Februar 2004
Besser googeln mit 20 Tricks
PC-Welt informiert in einem mehrteiligen Artikel über bekannte und weniger bekannte Google-Funktionen, -Tools und -Tricks.

[via: labertasche.de]
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Internetportal für Existenzgründerinnen und Existenzgründer
Das BMWA hat am 05.02.2004 ein neues Internetportal für Existenzgründerinnen und Existenzgründer freigeschaltet (zur Pressemitteilung).
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emule.de abgemahnt
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Leidende Angestellte
manager-magazin.de:
Wer mit einer Führungsfunktion betraut wird, hat nicht immer Grund zur Freude. Bisweilen dient die Beförderung nur einem Ziel: die Entlassung zu erleichtern.
[via: law blog]
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RegTP: Jahresbericht 2003
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Mittwoch, 11. Februar 2004
m-e-x: Partei- und Rechtsfähigkeit der Gesellschaft bürgerlichen Rechtes
Expertenartikel des m-e-x - Marktplatz für Existenzgründer und Unternehmer zur Partei- und Rechtsfähigkeit der Gesellschaft bürgerlichen Rechtes.

[via: M-E-X BLOG]
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OLG München zur Marktbeobachtungspflicht
Marktbeobachtung (und damit auch die Markenüberwachung) und die bei einer erkannten Verletzung der Marke durchgeführte Verteidigung ist für die Erhaltung der eigenen Marke oder der durch Benutzung erlangten geschäftlichen Bezeichnung unabdingbar. Dies bestätigte das OLG München in einer schon am 11. September 2003 unter dem AZ: 29 U 3650/03 ergangenen Entscheidung:
Bei der gebotenen Wahrung ihrer Interessen hätte die Klägerin die beanstandete Kennzeichnung auf Seiten der Beklagten erkennen müssen und dies auch unschwer zeitnah tun können; gleichwohl ist sie bis zu der genannten Abmahnung untätig geblieben; deswegen durfte die Beklagte mit der Duldung ihres Verhaltens seitens der Klägerin rechnen. [...] Bei der gebotenen Marktbeobachtung hätte die Klägerin die beanstandete Kennzeichnung auf Seiten der Beklagten auch unschwer zeitnah erkennen können. [...] Aus dem Untätigbleiben der Klägerin unter diesen Umständen durfte die Beklagte, zumal unter Berücksichtigung des Branchenabstands, davon ausgehen, dass ihre Kennzeichnung seitens der Klägerin nicht beanstandet werde.
[via: A2O — Business pur, diese via: absatzwirtschaft online]
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Dienstag, 10. Februar 2004
Mozilla Thunderbird und Firefox in neuer Version
Der Mail-Client Thunderbird und der (umbenannte) Smart-Browser Firefox (ehemals "Firebird") stehen jeweils in einer neuen Version (0.5/0.8) zum Download bereit.

[via: Computerwoche]
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Skiptum Internetrecht - Stand: Februar 2004
Das "Skriptum Internetrecht" (PDF 2,4 MB) von Prof. Dr. Thomas Hoeren steht in einer aktualisierten Version - Stand: Februar 2004 - zum freien Download zur Verfügung.
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Montag, 9. Februar 2004
"Kopieren, Brennen und das neue Urheberrecht"
Nach der Serie von Stern-Online über Online-Recht erscheint nun eine weitere (neunteilige) Serie über das neue Urheberrecht:
  • Downloads im Netz: Ganz legal geladen
  • Zukunft: Musikpiraterie ist erst der Anfang
  • Musikindustrie: Kampf den Piraten
  • Software: Software, die man so nicht mehr benutzen darf
  • Service: Kopieren - was ist noch erlaubt?
  • Dateitausch-Detektive: Die Spaßverderber
  • Chronik:Raubkopieren in den Schlagzeilen
  • Fahnder: Web-Detektive machen Jagd auf Software-Piraten und
  • Scheibes Kolumne: Forderungskatalog der Raubkopierer
[via: Simon's Blawg]
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Millionenklagen gegen Wirtschaftsanwälte
Anwaltshaftung: Das Schweizer Magazin für Recht und Politik, Plädoyer berichtet von mehreren drohenden oder schon eingereichten Klagen gegen Anwälte großer Wirtschaftskanzleien und fragt: Häufen sich die Fehler der diskretesten aller Rechtsberater? Oder haben es ihre vielleicht nicht mehr so liquiden Klienten plötzlich vermehrt auf sie abgesehen? Und vor allem: Wie schützen sich die Wirtschaftsanwälte dagegen?

[via: Handakte WebLAWg]
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Sonntag, 8. Februar 2004
The Bat!: Sicher und komfortabel mailen
The Bat!akademie.de stellt in einem umfassenden Artikel das komfortable eMail-Programm The Bat! in der Version 2 vor:
Alternativen für das virengebeutelte Outlook Express gibt es viele, aber nur wenige Mail-Programme glänzen mit so vielen Funktionen wie "The Bat!". Profis schätzen vor allem die Sicherheitseinstellungen und die unzähligen Konfigurationsmöglichkeiten. Seit Weihnachten 2003 fliegt die Fledermaus in der neuen Version 2.
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Samstag, 7. Februar 2004
Ausländische Gesellschaften in Deutschland
Abschied von der deutschen GmbH?
Mit seiner Entscheidung in der Rechtssache Inspire Art (Urteil vom 30.09.2003 - Rs C.-167/01) hat der Europäische Gerichtshof (EuGH) die Möglichkeiten für Unternehmensgründer erheblich erweitert:

Das Gericht hat entschieden, dass in einem Staat der Europäischen Union wirksam gegründete Gesellschaften in jedem anderen Staat uneingeschränkt anerkannt werden müssen. Bezogen auf Deutschland bedeutet das, dass hierzulande neben den "klassischen" deutschen Gesellschaftsformen, wie z.B. der GmbH oder der AG, auch ausländische Rechtsformen, wie z.B. die englische Limited, am Rechtsverkehr teilnehmen können.
[via: 123recht und Handakte WebLAWg]
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Niemals Angelhaken schlucken!
Shawn Perkins wurde in einem Vergnügungspark vom Blitz getroffen, jetzt fordert er Schadenersatz vom Parkbetreiber: Jedes Jahr werden mit dem Stella-Award die absurdesten Schadenersatzklagen ausgezeichnet. SPIEGEL ONLINE präsentiert die Gewinner, eine Galerie des Aberwitzigen.
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ConText
Eine Sammlung vieler (Online-)Wörterbücher findet man auf der Seite von ConText.

[via: Handakte WebLAWg]
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LG München I: Einstweilige Verfügung wegen Kopiersoftware
Das LG München I hat auf Antrag des Bundesverband der phonographischen Wirtschaft dem Softwarehersteller S.A.D. durch eine einstweilige Verfügung untersagen lassen, weiterhin seinen sog. "Copy-Count-Patch" anzubieten, mit dem auch kopiergeschützte DVDs bis zu drei Mal mittels der Software MovieJack kopiert werden konnten.
Damit bekommt S.A.D. jetzt die (wohl provozierte) Gelegenheit, die Verfassungsmäßigkeit des neuen § 95a UrhG und der zugehörigen Regelungen in den Nebengesetzen gerichtlich prüfen zu lassen.

[via: vertretbar.de]
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Werbeverbot für RyanAir
Die britische Advertising Standards Authority (ASA) hat der Ryanair Holdings plc. untersagt, mit dem Slogan "die tiefsten Flugpreise, die wenigsten Flugstreichungen und die beste Pünktlichkeit zu werben.

[via: Absatzwirtzschaft Online und Werbeblogger]
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Schweiz: Schutz vor PC-Dialern
Das Bundesamt für Kommunikation der Schweiz hat zum Schutz der Verbraucher ein Verbot der Verwendung von PC-Dialern in Verbindung mit teuren Mehrwertdienste-Nummern (0900-, 0901- und 0906-Nummern) ab dem 01.04.2004 ausgesprochen.
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70.000 Euro Schadensersatz
Das Oberlandesgericht Hamm hat den vom LG Essen in Sachen Lisa Loch ./. Stefan Raab pp. schon zugesprochenen Schadensersatz von € 22.000,- noch einmal auf € 70.000,00 erhöht. Zur Pressemitteilung des OLG Hamm mit weiteren interessanten Informationen.
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Mittwoch, 4. Februar 2004
Limitationen in Microsoft Excel
Auf seiner lesenswerten Internetseite hat der Schweizer Philipp von Wartburg insgesamt 126 Grenzen und Einschränkungen von Microsoft Excel gesammelt. Der grösste Teil der Spezifikationen gilt für Excel Version 97, 2000, 2002/XP und 2003. Enthalten sind aber ebenfalls mehrere Limitationen zu Microsoft Excel für Macintosh-Versionen 98, 2001 und X, Pocket Excel 1.0 und 2.0 sowie für Excel 2.x, 3.0, 4.0 und 5.0/95 sowie die Office Spreadsheet Web-Komponente.
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Auch Daten haben Rechte
Gesetzliche Regelungen zum digitalen Kopierschutz sind unter Experten umstritten. Die Süddeutsche Zeitung berichtet vom Symposium "DRM und Alternativen", das am Wochende am Wochenende auf Einladung des Helmholtz-Zentrum für Kulturtechnik an der Berliner Humboldt-Universität stattfand.
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Wikipedia mit mehr als 200.000 Artikeln
Die freie Online-Enzyklopädie Wikipedia hat die Marke von 200.000 englischsprachigen Artikeln übertroffen.

[via: Heise-News-Ticker]
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Neue Dialer-Maschen
Bei der Verbraucherzentrale Niedersachsen häufen sich derzeit Beschwerden über Rechnungen der Hanseatischen Abrechnungssysteme GmbH. Den Betroffenen wird ein Betrag von 69,95 Euro in Rechnung gestellt. Nach Darstellung des Unternehmens hätten sich die betroffenen Verbraucher zu einem "Internet Service" angemeldet und könnten einen Monat lang ein Internet-Portal nutzen. Nach Angaben der Verbraucherzentrale können sich die meisten angeblichen Kunden aber nicht an den Abschluss eines Vertrages erinnern.
[via: Heise-News-Ticker]
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Falsche Telefonrechnungen II
Schon im Dezember berichteten wir darüber, dass bei einer testweise stattgefundenen Überprüfung von Telefonrechnungen die Fehlerhaftigkeit jeder elften Rechnung festgestellt wurde.

Ein Fernsehbeitrag des ZDF-Magazins "Frontal21" berichtet von einer weitaus schlechteren Quote:
"Wir prüfen seit Anfang 2000 die Einzelverbindungsdaten verschiedener Kunden", erzählt der Telekommunikationsexperte. "Wir haben in dieser Zeit, bis heute, nicht einen einzigen Einzelverbindungsdatenbestand bekommen, der fehlerfrei war. Jeder Einzelverbindungsnachweis - und zwar kundenunterschiedlich - hat zwischen drei und zehn Prozent der Verbrauchkostensumme einen unplausiblen Inhalt."
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Dienstag, 3. Februar 2004
LG Mönchengladbach: Beweislast bei Dialerverbindungen
Urteil des LG Mönchengladbach vom 12.12.2003, Az: 2 S 116/03: Wer in einem Rechtsstreit behauptet, ein Internet-Anbieter setze einen unseriösen Dialer ein, der 0190-Verbindungen ohne Zustimmung des Nutzers aufbaue, ist für diese Behauptung beweispflichtig.

[via: JurPC]
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BGH: Abrechnung der Betriebskosten bei Eigentumswechsel
Nach einem Eigentumswechsel ist nicht der Erwerber, sondern der Veräußerer gegenüber dem Mieter bezüglich der zum Zeitpunkt des Wechsels im Grundstückseigentum abgelaufenen Abrechnungsperiode zur Abrechnung der Betriebskosten verpflichtet und zur Erhebung etwaiger Nachzahlungen berechtigt; es kommt nicht darauf an, wann der Zahlungsanspruch fällig geworden ist.

Urteil (PDF, 29 kb) des Bundesgerichtshofs vom 3. Dezember 2003 (Az: VIII ZR 168/03).
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BGH: Fristlose Kündigung wegen Mietrückstandes
Kündigt der Vermieter das Wohnungs-Mietverhältnis fristlos wegen Zahlungsverzuges des Mieters (§ 543 Abs. 2 Satz 1 Nr. 3 BGB), so genügt er jedenfalls bei klarer und einfacher Sachlage seiner Pflicht zur Angabe des Kündigungsgrundes, wenn er in dem Kündigungsschreiben den Zahlungsverzug als Grund benennt und den Gesamtbetrag der rückständigen Miete beziffert. Die Angabe weiterer Einzelheiten wie Datum des Verzugseintritts oder Aufgliederung des Mietrückstandes für einzelne
Monate ist entbehrlich.

Beschluss (PDF, 55 kb) des Bundesgerichtshofs vom 22. Dezember 2003 (Az: VIII ZB 94/03).
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Gesetzesänderung: Teure Nummern dürfen ganz gespeichert werden
Ab dem 01. Februar 2004 dürfen Netzbetreiber aufgrund einer Änderung der Telekommunikations-Datenschutzverordnung die Verbindungen ihrer Kunden zu 0190- und 0900-Nummern vollständig speichern. Damit hat der Gesetzgeber festgelegt, was Gerichte in der Praxis ohnehin längst sagen:
Schon im April 2002 urteilte etwa das Amtsgericht Paderborn (Az.: 54 C 572/01), dass die Vorschriften des Datenschutzes Netzbetreiber nicht von der Pflicht entbinden, bei streitigen Gebührenforderungen die einzelnen Verbindungsdaten aufzuschlüsseln, wenn der betroffenen Kunde Einwendungen gegen die Forderung erhoben hat. Ähnlich deutlich drückte es auch das Amtsgericht Norderstedt (42 C 119/033) im Oktober 2003 aus: „Auch wenn der (Kunde) lediglich einen gekürzten Einzelverbindungsnachweis gewünscht hat, ist die Klägerin nicht davon entbunden und vor allem auch nicht daran gehindert, die vollständigen Daten gleichwohl aufzubewahren und ggf. vorzulegen.“
[via: dialerschutz.de]
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BGH hebt Freispruch wegen rechnungsähnlicher Vertragsangebote auf
Die Masche ist nicht neu: Mit zum Teil offiziell wirkenden Rechnungen versuchen windige Geschäftsleute seit Jahren, Unternehmen und Privatpersonen zum Abschluss eines meist auf eine wenig nützliche Leistung gerichteten Vertrags zu bewegen. Über einen solchen Fall hatte in einem jetzt veröffentlichten Urteil (5 StR 308/03) der 5. Strafsenat des Bundesgerichtshofs (BGH) zu entscheiden.
[via: Heise-Online]
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Montag, 2. Februar 2004
Top10 der guten Ratschläge
Bei Leseranfragen, Coachings und Beratungen erleben wir immer wieder, dass mancher Gründungswillige und Jungunternehmer den Wald vor lauter Bäumen nicht (mehr) sieht. Und weil sich Probleme und Lösungsvorschläge naturgemäß immer wieder ähneln, haben wir im folgenden Beitrag so etwas wie eine eiserne Ration der wichtigsten Ratschläge für "neue" Selbstständige zusammengestellt.
[via: akademie.de]
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