advobLAWg - Rechts- und InternetNews

Dienstag, 24. Februar 2009
Martin Gommel, auch bekannt unter seinem Pseudonym "Kwerfeldein", hat zur Veröffentlichung in seinem Weblog mit Schwerpunkt Fotografie den Kollegen Philipp Dorowski interviewt. Thema: Fotografieren auf der Strasse - Streetfotografie.
09:27 - Fotorecht | [2] TBs | [0] PBs | Permanenter Link


Montag, 14. August 2006
Telepolis über die Hintergründe von Bildfälschungen im Journalismus (das advobLAWg berichtete):
"Es gibt zu wenig Arbeit für zu viele Fotografen, die überdies auch noch alle das Selbe fotografieren. Der Anreiz, die eigenen Bilder mit technischer oder logistischer Nachhilfe besser zu machen als die Realität ist sehr groß, wenn man im Geschäft überleben will. Denn aus der Wirklichkeit kann man manchmal einfach nicht genug raus holen."
[...]
Als ich hier ankam war es toll: Es ist immer was los, ich habe viel fotografiert, viele Abende mit den anderen Jungs verbracht, aber nichts verkauft. Gut, dann stecke ich's eben ins Portfolio, habe ich mir immer gesagt, wird schon irgendwann werden. Bis dann irgendwann ein dringender Anruf von meiner Bank kam – da habe ich zum ersten Mal zu Photoshop gegriffen. Und plötzlich haben die Kunden zugegriffen.
12:55 - Fotorecht | [1142] TBs | [0] PBs | Permanenter Link


Dienstag, 8. August 2006
Die Nachrichtenagentur Reuters hat die Zusammenarbeit mit einem freien Fotografen im Libanon gekündigt, nachdem dieser ein Bild von einem israelischen Luftangriff auf Beirut verändert hatte, berichtet Focus Online.

Siehe auch: NETZEITUNG MEDIEN: Blogger entlarven Manipulation an Nahost-Foto.
12:52 - Fotorecht | [0] TBs | [0] PBs | Permanenter Link


Donnerstag, 16. Februar 2006
Personen des öffentlichen Lebens und deren ständige Begleiter dürfen nach Auffassung des Hanseatischen Oberlandesgerichts (OLG Hamburg) an öffentlichen Plätzen fotografiert und die Fotos veröffentlicht werden.

Mit dieser Entscheidung wies das HansOLG eine Klage gegen die Verlagsgruppe Klambt, die im März 2002 in ihrer Zeitschrift »7 TAGE« einen Beitrag über Prinessin Caroline von Monaco und Ernst August von Hannover mit einem Foto des Ehepaares illustriert hatte, das die beiden im Urlaub während eines Spaziergangs auf einer öffentlichen Straße zeigte, ab.

[via: Institut für Urheber- und Medienrecht]
12:27 - Fotorecht | [0] TBs | [0] PBs | Permanenter Link


Freitag, 7. Oktober 2005
Erfolgt der Abdruck von Pressebildern ohne Genehmigung des Fotografen, so bemisst sich der dafür zu zahlende Schadensersatz "nach den gesamten Umständen". Für die exakte Höhe sind neben den Honorarempfehlungen der Mittelstandsgemeinschaft Foto-Marketing (MFM) unter Umständen auch Vergütungsabreden aus Mantellieferungsverträgen der Tageszeitungen zu berücksichtigen.

Der Volltext der Entscheidungen des BGH vom 6. Oktober 2005 unter den Aktenzeichen I ZR 266/02 und I ZR 267/02 liegt noch nicht vor; zur Pressemitteilung des BGH.
16:51 - Fotorecht | [0] TBs | [0] PBs | Permanenter Link


Mittwoch, 10. August 2005
Das Landgericht München hat dem Teilnehmer einer Homosexuellen-Parade Schadensersatz zugesprochen, nachdem eine Boulevardzeitung ohne seine Einwilligung ein Foto von ihm abgedruckt hatte. Seiner Familie und seinen Bekannten hatte der Mann seine Homosexualität bis dahin verheimlicht, berichtet Spiegel Online.

Nach Ansicht der Richter hätte eine Bildveröffentlichung höchstens kurz nach dem entsprechenden Ereignis erfolgen dürfen. Allerdings hätte der Kläger, der sich unauffällig verhalten habe, nicht ohne seine Einwilligung in Großaufnahme aus der anonymen Menge herausgeholt werden dürfen. Etwas anderes gelte für Teilnehmer, die sich für Fotografen extra in Szene setzten. Das Bild lege jedoch nahe, dass die Aufnahme heimlich erfolgt sei.
22:16 - Fotorecht | [53] TBs | [0] PBs | Permanenter Link


Samstag, 30. Juli 2005
Gegen ein Wahlplakat hat ein Heidelberger Verbindungsstudent erfolgreich geklagt. Auf diesem hatten die Grünen ein Bild von 51 uniformierten Studenten mit Ministerpräsident Oettinger (CDU) gezeigt, zum Slogan "Das Land nicht den Rechten überlassen". Das Gesicht des Studenten müssen sie wegen Verletzung des Persönlichkeitsrechts künftig schwärzen.

[via: Spiegel Online]
13:55 - Fotorecht | [0] TBs | [0] PBs | Permanenter Link