advobLAWg - Rechts- und InternetNews

Montag, 25. August 2003
In einem interessanten Artikel setzt sich Timo Kehler mit dem Sinn (oder eher Unsinn) von Personal Firewalls auseinander. In leicht verständlichen Worten werden die Unterschiede zwischen Firewalls und Personal Firewalls erklärt und hierauf aufbauend dargestellt, warum der Einsatz einer Personal Firewall im Grunde unsinnig ist.

[via: J-O-S-H DOT NET]
22:23 - Internet | [0] TBs | [1] PBs | Permanenter Link


Das OLG Frankfurt hat mit seinem ausführlich begründeten Urteil vom 24.07.2003 entschieden, dass
  • Telefonwerbung im geschäftlichen Bereich nur zulässig ist, wenn ein konkreter, aus dem Interessenbereich des Anzurufenden herzuleitender Grund diese Art der Werbung rechtfertigt,
  • ein solcher Grund regelmäßig nur dann angenommen werden kann, wenn der Anzurufende ausdrücklich oder konkludent sein Einverständnis mit derartigen Anrufen erklärt hat oder wenn aufgrund konkreter tatsächlicher Umstände ein sachliches Interesse des Anzurufenden vom Anrufer vermutet werden kann,
  • es jedenfalls für die wettbewerbsrechtliche Zulässigkeit des Anrufs nicht ausreicht, dass die Werbung den Geschäftsgegenstand des Anzurufenden betrifft und
  • Anrufe, um Neukunden zu gewinnen (Kaltakquise), gegen § 1 UWG unter dem Gesichtspunkt des Kundenfangs durch Belästigung verstoßen.
22:16 - Rechtsprechung | [0] TBs | [0] PBs | Permanenter Link


Der US-amerikanische BIOS- und Firmware-Spezialist Phoenix hat eine Software entwickelt, die Microsoft-Outlook-Dateien am PC ohne vorhergehenden Windows-Start anzeigt. Der FirstWare Asisstant setzt auf spezielle Phoenix-BIOS-Versionen auf und kooperiert unter bestimmten Voraussetzungen mit Outlook (offenbar nicht Outlook Express) ab Version 2000: Als Betriebssystem ist Windows XP nötig, außerdem muss eine Parallel-ATA-Festplatte mit höchstens vier Partitionen zum Einsatz kommen. Die meisten zurzeit verkauften Notebooks erfüllen diese Voraussetzungen, sodass deren Besitzer laut Phoenix innerhalb von wenig mehr als 10 Sekunden nach dem Systemstart auf die Daten ihres Personal Information Managers (PIM) Outlook zugreifen könnten; damit würden Notebooks also PDA-ähnlichen Komfort bieten.
[via: Heise-News-Ticker]
18:05 - Mobile Office | [0] TBs | [0] PBs | Permanenter Link


Ein Online-Internet-Kurs mit Glossar. Zum Einsteigen, aber nicht nur für Einsteiger.

[via: delta-c]
14:53 - Internet | [0] TBs | [0] PBs | Permanenter Link


Die EU-Kommission überprüft den in Deutschland geschützten Begriff "Sparkasse". Da die Bezeichnung für öffentlich-rechtliche Institute reserviert ist, könnte dies gegen EU-Recht verstoßen.
Artikel aus der FTD
[via: M-E-X BLOG]
14:49 - Rechtspraxis | [0] TBs | [0] PBs | Permanenter Link


Eine neue Betaversion von Opera 7.20 (Beta 4) steht zum Download bereit.

[via: PC-WELT]

[Update:] Aktuell ist die Beta-Version 5 (Windows) von Opera 7.20.

Eine - bis hin zu den einzelnen Beta-Versionen - aktuelle deutsche Benutzeroberfläche erhält man i.ü. über Karstens Opera Seiten, die auch sonst viele interessante Informationen und Neuigkeiten über den Alternativ-Browser Opera bieten.
10:36 - Software | [0] TBs | [1] PBs | Permanenter Link


Der Widerstand gegen den Vorschlag für eine Richtlinie zur Einführung von Softwarepatenten in Europa, der dem Europäischen Parlament am 1. September zur Entscheidung vorgelegt wird, ist ungebrochen. So ruft die Eurolinux-Allianz/FFII (Förderverein für eine Freie Informationelle Infrastruktur) zu einer Kundgebung am 27. August in Brüssel sowie zu Online-Demonstrationen auf.
[via: Heise-News-Ticker]
10:22 - Gesetzgebung | [0] TBs | [0] PBs | Permanenter Link


Die langerwartete FCC-Entscheidung zum Thema lokaler Wettbewerb und Unbundling wurde am 21.08.2003 veröffentlicht. Die Entscheidung (PDF, 576 Seiten!) wird auch Auswirkungen auf den deutschen Telekommuninations-Markt sowie die hiesige Regulierungspraxis haben.
[via: Handakte WebLAWg]
10:20 - Rechtsprechung | [0] TBs | [0] PBs | Permanenter Link


Mit einem "Virtuellen Arbeitsmarkt" will die Bundesanstalt für Arbeit die Besetzung freier Stellen beschleunigen. Arbeitssuchende sollen dabei künftig über die Adresse arbeitsamt.de Zugriff auf die Angebote von 400 Jobbörsen erhalten. Ein Job-Agent soll für einzelne Arbeitslose das Internet nach passenden Angeboten durchsuchen und die Betroffenen dann per Post, Fax, E-Mail oder Handy über entsprechende Angebote unterrichten.

Ein erstes Gespräch zwischen der Bundesanstalt und den führenden Job-Börsen ist jedoch gescheitert:
Der Virtuelle Arbeitsmarkt der Bundesanstalt für Arbeit wird im Dezember wahrscheinlich ohne die großen Online-Jobbörsen an den Start gehen. Ein entsprechendes Gespräch mit den fünf Branchenführern sei am Vortag gescheitert, berichtete der Geschäftsführer der Jobbörse Monster Deutschland, Kai Deininger, am Donnerstag. "Es war einfach nicht klar greifbar, wie sich die BA die Umsetzung des Virtuellen Arbeitsmarkts vorstellt", sagte Deininger. Es seien keine neuen Verhandlungstermine vereinbart worden.
[via: Heise-News-Ticker]
10:14 - Internet | [104] TBs | [0] PBs | Permanenter Link


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