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Dienstag, 21. Dezember 2004
Das Kammergericht Berlin musste abwägen: Vorrang der Kunstfreiheit oder des allgemeinen Persönlichkeitsrechts. Und entschied sich - entgegen der erstinstanzlichen Entscheidung des LG Berlin - im Kern für das Persönlichkeitsrecht. Die Süddeutsche Zeitung berichtet über den Rechtsstreit zwischen dem DFB-Präsidenten Mayer-Vorfelder und dem Südwestrundfunk:
Die Juristen nennen es "Wortfindungsstörungen" - gemeint ist Vergiftungs-Lallen nach überreichem Alkohol-Genuss. So etwas darf der SWR fortan nicht mehr ausstrahlen. Jedenfalls nicht, wenn es satirisch um den DFB-Chef Mayer-Vorfelder geht. Auch wenn der Sender ihn dabei "M-Blau" statt "MV" nennt.
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