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Montag, 15. August 2005
Die Verbraucher-Zentrale Brandenburg berichtet von neuen Fällen: Rechnungen einer SMS Telecom Aps aus Hamburg über 49 Euro für einen angeblich bestellten, einmonatigen Zugang zum erotischen Internet-Service - und wird der Betrag nicht bezahlt, erfolgen umgehend Mahnungen durch Inkassobüros oder Rechtsanwälte.

Die Methode, so die VZB weiter, erinnere an die ebenfalls in Hamburg ansässigen Firmen Hanseatische Abrechnungssysteme GmbH oder Digital Web Media Limited, die vor Monaten in ähnlicher Weise aktiv gewesen seien.

Selbstverständlich müssen tatsächlich bestellte Leistungen gezahlt werden. Hat man nichts bestellt, braucht man sich durch Mahnungen und Drohungen auch nicht einschüchtern zu lassen. Sollte - wider Erwarten - doch noch ein Mahnbescheid zugestellt werden, unbedingt die Zweiwochen-Frist für den Widerspruch einhalten.
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