advobLAWg - Rechts- und InternetNews

Dienstag, 29. August 2006
Am 20.07.2006 hatte das advobLAWg unter dem Titel Schadensschätzung nach MFM-Bildhonorare schon über die unterschiedlichen Vorgehenweisen der Gerichte bei der Berechnung der fiktiven Lizenzkosten bei Foto-Veröffentlichungen und über die Anwendung der MFM-Leitlinien für Bildhonorare berichtet.

Das Oberlandesgericht Düsseldorf hat nunmehr entschieden, dass nicht nur die Honorar-Empfehlungen der Mittelstandsgemeinschaft Foto-Marketing (MFM) für die Berechnung der fiktiven Lizenzkosten Anwendung finden sondern dass darüber hinaus auch dem betroffenen Fotografen eine Verdoppelung der Lizenzgebühr zusteht, wenn bei der Verwendung eines seiner Fotos der Bildquellenachweis nicht erfolgt (Urteil vom 09.05.2006, AZ: I-20 U 138/05).

Das Urteil des OLG Düsseldorf liegt nunmehr im Volltext vor und wurde freundlicherweise zur Verfügung gestellt von dem Kollegen Dr. Ingo Jung der CBH-Rechtsanwälte Cornelius Bartenbach Haesemann & Partner in Köln.
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