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Montag, 25. August 2003
Mit einem "Virtuellen Arbeitsmarkt" will die Bundesanstalt für Arbeit die Besetzung freier Stellen beschleunigen. Arbeitssuchende sollen dabei künftig über die Adresse arbeitsamt.de Zugriff auf die Angebote von 400 Jobbörsen erhalten. Ein Job-Agent soll für einzelne Arbeitslose das Internet nach passenden Angeboten durchsuchen und die Betroffenen dann per Post, Fax, E-Mail oder Handy über entsprechende Angebote unterrichten.

Ein erstes Gespräch zwischen der Bundesanstalt und den führenden Job-Börsen ist jedoch gescheitert:
Der Virtuelle Arbeitsmarkt der Bundesanstalt für Arbeit wird im Dezember wahrscheinlich ohne die großen Online-Jobbörsen an den Start gehen. Ein entsprechendes Gespräch mit den fünf Branchenführern sei am Vortag gescheitert, berichtete der Geschäftsführer der Jobbörse Monster Deutschland, Kai Deininger, am Donnerstag. "Es war einfach nicht klar greifbar, wie sich die BA die Umsetzung des Virtuellen Arbeitsmarkts vorstellt", sagte Deininger. Es seien keine neuen Verhandlungstermine vereinbart worden.
[via: Heise-News-Ticker]
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