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Freitag, 2. Mai 2003
Wie schon das Landgericht München verbot auch das Amtsgericht Hamburg in seiner Entscheidung vom 04.03.2003 (Az: 36A C 37/03) die Versendung von E-Cards im Wege der Freundschaftswerbung durch Dritte: Wer die technische Plattform zur Verfügung stellt, von der aus bestimmungsgemäß Werbe-E-Mails von Dritten versandt werden, ist adäquat kausal verantwortlich für ihn betreffende Werbung und somit selbst Störer. Dabei spielt es auch keine Rolle, dass der Kunde die Möglichkeit hat, einen individuellen Text einzugeben. Dies ist ja nicht das, was die Beklagte bezweckt, und stellt von daher einen nicht ins Gewicht fallenden Ausnahmefall dar. Entscheidung im Volltext über die Urteilsdatenbank.
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