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Sonntag, 30. November 2003
Schwerwiegende Fehler in dem in den Staatsanwaltschaften Nordrhein-Westfalens, Brandenburg, Hamburg, Hessen und Schleswig-Holstein eingesetzten Computerprogramm "Mesta" (Mehrländer-Staatsanwaltschaften-Automation): Nach Informationen des Heise-Verlags aus einem Bericht der Westdeutschen Zeitung funktioniert das Löschsystem des Programms nicht. Unschuldig Verfolgte würden selbst nach einem gerichtlichen Freispruch nicht wie vorgeschrieben aus den Dateien gelöscht. Auch Verurteilungen, die nach gesetzlich vorgeschriebenen Fristen gelöscht werden müssten, blieben im Computer.

Auf der Website von Mesta hingegen verhindern "datenschutzrechtliche Gründe", weitere Informationen über das System zu erhalten. Selbst der Link zu den "allgemeinen Produkthinweisen" geht (zur Zeit?) ins Leere...
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