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Sonntag, 15. Februar 2004
22-mal hat nach einem Bericht der Wirtschaftswoche der Bundesfinanzhof im vergangenen Jahr darüber entschieden, ob und wie ein Heimbüro abgesetzt werden darf.

Die Essenz der Urteile hat jetzt das Bundesministerium der Finanzen in einem Schreiben (PDF-Datei) vom 7. Januar 2004 zusammengefasst und seine Beamten angewiesen, sich an diese Vorgaben zu halten (IV A 6-S 2145-71/03):
Keine Selbstverständlichkeit – viele höchstrichteriche Urteile lassen die Ministeriellen kalt. Für die Steuerzahler bedeutet das Schreiben: Entgegen der Meinung einiger Beamter können die Kosten für das private Arbeitszimmer komplett vom steuerpflichtigen Einkommen abgezogen werden.

Und zwar dann, wenn das Homeoffice „den Mittelpunkt der gesamten betrieblichen und beruflichen Betätigung bildet“. Die Arbeitszeit zu Hause sei nur ein Indiz unter vielen. Unterm Strich müsse zu erkennen sein, dass die wichtigsten Arbeiten zu Hause erledigt werden.
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