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Mittwoch, 31. März 2004
Gerd Gebhardt, Vorsitzender der deutschen Phonoverbände IFPI, erklärte am gestrigen Dienstag, dass nunmehr auch in Deutschland Nutzer von Tauschbörsen mit juristischen Konsequenzen zu rechnen haben. Es seien insgesamt 68 Strafanzeigen "gegen Unbekannt" erstattet worden. Die beschuldigten Personen sollen urheberrechtlich geschützte Musik "in erheblichem Umfang" ins Internet gestellt und zum Download angeboten haben und seien in Tauschbörsen über ihre IP-Nummern von ihren Internetprovidern identifizierbar. Da die Provider die Identität der Kunden nicht weitergeben, müsse diese nun im Rahmen der Ermittlungsverfahren festgestellt werden.

Siehe auch Berichterstattung bei Heise-Online, Golem, stern.de und die Pressemitteilung der Phonowirtschaft, des weiteren auch bei Spiegel-Online: Das Interview zu den P2P-Prozessen mit Heise-Justiziar Joerg Heidrich: "Wie teuer wird es denn nun?"
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