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Mittwoch, 5. Mai 2004
In seinem Urteil vom 19. Februar 2004 (Aktenzeichen VI R 135/01) hat der Bundesfinanzhof (BFH) die bisherigen Grundsätze zur Abschreibung beruflich und privat genutzter PCs sowie zur Abschreibung von Peripheriegeräten ein weiteres Mal umgeschmissen, berichtet mediafon.net. So sind die Kosten für gemischt genutzte PCs im Zweifel 50:50 aufzuteilen, bei einer beruflichen Nutzung von mehr als 90% kann der PC vollständig als Arbeitsmittel abgeschrieben werden.

Peripherie-Geräte einer PC-Anlage (Drucker, Scanner, Monitore etc.) stellen nach dieser Entscheidung regelmäßig keine geringwertigen Wirtschaftsgüter i.S. des § 6 Abs. 2 Satz 1 EStG dar und müssen ebenso wie der PC über mehrere Jahre abgeschrieben werden.
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