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Mittwoch, 9. Juni 2004
Das Amtsgericht Cottbus verurteilte einen 22-jährigen Auszubildenden zu einer Geldstrafe von 400 Euro (80 Tagessätzen je fünf Euro). Er soll fast 300 Musikstücke bei der Tauschbörse Kazaa kostenlos angeboten haben. Darüber hinaus zahlt der Cottbusser Schadenersatz in Höhe von 8000 Euro an die geschädigten Plattenfirmen.

Dieser Fall ist einer von 68, in denen die deutsche Musikwirtschaft Strafanzeigen gestellt hatte. Die Musikfirmen kündigten die Einleitung weiterer Verfahren an.

Berichte bei: Focus Online, NetzZeitung, WiWo.de und Heise Online.

Update 01.09.2004: Das Urteil kann jetzt im Volltext bei JurPC eingesehen werden.
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