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Mittwoch, 23. Juni 2004
Er verschickt etwa 70 Millionen Mails pro Tag - pro Monat rund 2,1 Milliarden Stück. 7000 bis 15 000 Käufe registriert er nach eigenen Angaben pro Werbekampagne; für die dadurch verkauften Produkte kassiert er von seinen Partnern 40 Prozent Provision. Seine Mails werben für Kredite, für Penisverlängerungen, dubiose Kräuterpillen und rezeptpflichtige Medikamente, etwa Valium und Viagra.
"Mein Gewinn steigt von Jahr zu Jahr", sagt Ralsky nicht ohne Stolz. Wie viel genau? "Kann ich nicht sagen, sonst habe ich die Steuerbehörde am Hals." So viel gibt er immerhin zu: Seine Vorstadt-Villa für 740 000 Dollar hat er bar bezahlt. "Es gibt viel mehr Kunden, als wir bedienen können."
Mit dem Verschicken unerwünschter Werbe-E-Mails wurde Alan Ralsky zum Millionär. Ein Artikel bei Spiegel-Online.
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