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Samstag, 14. August 2004
Die Bezeichnung "Spezialist für Verkehrsrecht" auf dem Briefkopf eines Rechtsanwaltes ist zulässig. Dies entschied das BVerfG am 28.07.2004:
Verboten werden können Werbemethoden, die Ausdruck eines rein geschäftsmäßigen, ausschließlich am Gewinn orientierten Verhaltens sind, sowie insbesondere diejenige Werbung, die den Rechtsuchenden in die Irre führen kann. Sofern jedoch zutreffende Angaben über die spezielle Qualifikation des Anwalts in sachlicher Form erfolgen und die Angaben nicht irreführend sind, lässt sich ein Verbot der Selbstdarstellung nicht von Verfassungs wegen rechtfertigen.
[zur Pressemitteilung des BVerfG]
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