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Mittwoch, 25. August 2004
Das wird der Gilde der Insolvenzverwalter nicht gefallen: Jeder, der sich im Rahmen von Insolvenzverfahren als Insolvenzverwalter bewirbt, muss eine faire Chance erhalten, entsprechend seiner gesetzlich vorausgesetzten Eignung in Erwägung gezogen zu werden. Dabei ist die Chancengleichheit der Bewerber gerichtlich überprüfbar.

Das entschied das Bundesverfassungsgericht auf die Verfassungsbeschwerden zweier Rechtsanwälte hin, die sich erfolglos um Zugang zu dem Bewerberpool bemüht hatten, aus dem Insolvenzverwalter vom Insolvenzgericht ausgewählt werden. (Beschluss vom 03.08.2004, Az.: 1 BvR 135/00 und 1 BvR 1086/01 und Pressemitteilung)

[via: beck-aktuell]
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