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Sonntag, 22. Juni 2003
Prozessfinanzier (hier: FORIS) dürfen Verhandlungen über Vergleiche nicht selbst in die Hand nehmen, entschied kürzlich das LG Köln, da hierin ein Verstoß gegen das RBerG liegt. Dies berichtete jetzt die BRAK.

[via: Handakte WebLAWg]
17:39 - Rechtsprechung | [0] TBs | [0] PBs | Permanenter Link


Während sich Handakte WebLAWg über das Erscheinen des brandneuen Betriebssystems Microsoft PocketPC 2003 freut, wird an dieser Stelle die Meldung des Heise-News-Ticker über Palms Herbst-Offensive mit Freude zur Kenntnis genommen:
Nun scheint der Termin für die Auslieferung der bereits angekündigten OS-Version 6 wirklich festzustehen, nämlich Oktober 2003. Palms 6er-Betriebssystem soll nicht nur selektiv, wie das bestehende OS 5.21, sondern voll multitasking-fähig sein. Die bewährte vorinstallierte Anwendungspalette wird sicherlich bestehen bleiben, doch ist mit Optimierungen in allen Belangen zu rechnen. Beispielsweise soll die von vielen Usern bemängelte Einschränkung der Kategorienanzahl in der Telefonliste so gut wie aufgehoben werden.

Zeitgleich kommen wohl auch neue Hardware-Modelle heraus – sowohl im Consumer- als auch im Highend-Bereich. So dürfte der zukünftige Zire mit Intels PXA-261-Prozessor (200 MHz Takt) ausgestattet sein – im aktuellen Zire 71 arbeitet noch eine TI-OMAP-CPU im 144-MHz-Takt. Die Zire-Hauptspeicherkapazität will man auf das Doppelte vergrößern, nämlich von derzeit 16 auf 32 MByte RAM. Palms Spitzenmodell Tungsten erhält voraussichtlich einen PXA-263-Prozessor mit 400-MHz-Takt. Wohlmöglich überschreitet man hier die 64-MByte-Grenze und gönnt dem Topmodell gar 128 MByte Hauptspeicher. Im Gespräch ist auch, den ATI-Grafikprozessor Imageon 3200 einzusetzen.
17:08 - Mobile Office | [106] TBs | [0] PBs | Permanenter Link


Das europäische Parlament wird nach Informationen von Heise-Online schon am 30. Juni über die Einführung von Softwarepatenten in Europa entscheiden.
"Der Richtlinienvorschlag McCarthys sieht vor, dass "computerimplementierte Erfindungen" künftig patentierbar sind, sofern sie einen "technischen Beitrag leisten". Algorithmen und Geschäftsmodelle sollen allein nicht patentierbar sein, doch eingebunden in eine Methode zur Lösung eines technischen Problems könnten juristische Kniffe dafür sorgen, dass in Zukunft auch Patente auf Software erteilt werden müssen."

[via: Heise-News-Ticker]
17:03 - Gesetzgebung | [0] TBs | [0] PBs | Permanenter Link


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